Gruppe

Schallreflexion


In der Akustik ist die Schallreflexion der Rückwurf von Schall. Ebene, schallharte, nicht absorbierende Oberflächen reflektieren gut die Schallwellen. Beim Erkennen dieser Schallreflexionen spielt die Echowahrnehmungsschwelle eine bedeutende Rolle. Je nach Anordnung und Anzahl der reflektierenden Flächen und Art der Beschallung, ergibt sich ein unterschiedlicher Höreindruck:

 

  •  Echos (Wand in grösserem Abstand)

  •  Flatterecho (zwei parallele reflektierende Wände)

  •  Nachhall (grosse Räume mit harten Wänden, wie in Kirchen)

  •  hohe Räumlichkeit (akustisches Raumempfinden in Konzertsälen)

  •  trockener Klang (in Räumen mit wenig reflektierenden Flächen)

 

Für den akustischen Eindruck wichtig sind:

 

  •  Anteil des Direktschalls am Gesamtschallpegel

  •  Zeitverzögerung und Richtung von frühen Reflexionen, sowie deren Anteil am Gesamtschallpegel

  •  Einsatzverzögerung und räumliche Verteilung des Nachhalls, sowie dessen Anteil am Gesamtschallpegel und dessen zeitlicher Verlauf (Nachhallzeit)


Mit Lichtdecken aus Geweben kann in Räumen die Nachhallzeit bzw. das Flatterecho deutlich reduziert werden. Mit doppellagigen Systemen wie Lightframe kann die akustische Wirksamkeit noch verstärkt werden.

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Direktschall, frühe Reflexionen und Nachhall