| Absprung |  | Als Absprung bezeichnet man die Distanz zwischen Drucksieb und Bedruckstoff vor dem Druckvorgang, d. h. bevor die Rakel das Sieb auf den Bedruckstoff hinunterdrückt. |
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| belichten |  | Bestrahlen der Kopierschicht (Emulsion) mit UV - Licht. Die unbedeckten bestrahlten Teile der Schablone härten aus, sie werden wasserunlöslich. Die unbelichteten Zonen hingegen können mit Wasser ausgespült werden. |
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| Belichtungszeit (die) |  | Zeit, während der die Schablone der UV - Bestrahlung ausgesetzt wird. |
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| Einkreis Spannsystem |  | Das Einkreis Spannsystem arbeitet pneumatisch und hat für sämtliche Spannklammern nur einen Steuerkreis. Es kann für Siebdruckrahmen bis zu einer Seitenlänge von ca. 150 cm eingesetzt werden. |
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| Emulsion |  | UV-Licht empfindliche Fotoschicht für Siebdruck Schablonen |
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| entfetten |  | Vor der Schablonenherstellung soll das Gewebe mit einem geeigneten Mittel entfettet (gereinigt) werden, sofern es nicht eine besondere Oberflächenbehandlung wie z. B. das SEFAR PET 1500 aufweist.
Bitte keine Haushalt Reinigungsmittel verwenden! |
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| Fadendurchmesser |  | Die Angabe des Fadendurchmessers resp. der Fadendicke erfolgt als Nominalwert, d.h. die Angabe bezieht sich auf den Durchmesser des rohen Fadens (Drahtes) in µm, vor dem Verweben. |
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| Fadenzahl |  | Die Gewebefeinheit oder Gewebenummer bedeutet die Anzahl Fäden Fn pro Längeneinheit: (Fn/cm; Fn/inch) |
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| Farbauftrag trocken |  | Auftragsdicke der Farbe nach dem Trocknen resp. Härten der Farbe in µm |
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| Farbauslösung |  | Farbabgabe (die) Auslösen der Druckfarbe aus dem Schablonengewebe |
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| Gewebedicke (die) |  | Die Gewebedicke wird im ungespannten Zustand in µm gemessen. |
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| Gewebegeometrie |  | Die Gewebegeometrie beschreibt alle zwei - und dreidimensionalen Masse des Gewebes. Die Basis bilden Fadenzahl und Fadendurchmesser. |
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| Gewebenummer |  | Angabe über Fadenzahl pro cm oder inch sowie Fadendurchmesser |
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| Gewebespannungsmessgerät (das) |  | Mess - und Kontrollgerät zur Ermittlung der Gewebespannung. Moderne Geräte sind elektronisch mit Digitalanzeige (z. B. SEFAR Tensocheck 100) |
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| kalandrierte Siebdruckgewebe |  | Einseitig oder beidseitg abgeflachte Siebdruckgewebe zur Reduktion des Farbauftrages. Wird speziell für UV-Farben verwendet. SEFAR PET 1000 OSC Gewebe sind einseitig kalandriert. |
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| Kapillarfilm (der) |  | Auf Trägerfolie gegossene und getrocknete Emulsion |
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| Kleber, Klebstoff (der) |  | Klebstoff zum Befestigen des Gewebes auf dem Siebdruckrahmen. Verwendet werden meist Zweikomponenten Kleber, es gibt aber auch Schnellkleber und UV-Kleber. |
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| kopieren |  | siehe belichten |
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| Kopiergerät (das) |  | Gerät zum Belichten der Schablone. Die UV- Lichtquelle sollte den höchsten Strahlenanteil im Spektrum zwischen ca. 350 und 420 nm haben. |
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| offene Siebfläche |  | siehe Sieböffnungsgrad |
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| Passer |  | 1: Kongruenz zwischen Originalbild (z.B. Diapositiv) und dem Druckbild.
2: Bei Mehrfarbendruck Kongruenz zwischen Originalen und Drucken in den verschiedenen Farben.
3: Kongruenz zwischen Druckanfang und Druckende oder zwischen einzelnen Druckexemplaren |
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| pneumatisches Spanngerät |  | Pneumatische Spannsysteme bestehen aus einzelnen Klammern, die zu einem Spannsystem miteinander verbunden werden. Sie werden je nach Art des Systems mittels Druckluft und einem oder zwei Steuergeräten betrieben. Die Anzahl der benötigten Klammern ist abhängig von der Rahmengrösse. |
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| Rahmen (der) |  | Der Rahmen dient zum Halten des straff gespannten Siebdruckgewebes. Er muss genügend stabil konzipiert sein, damit er sich durch die grossen Kräfte des hochgespannnten Gewebes und des Druckvorganges nicht verformt. |
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| Rahmenprofil |  | Nebst dem Material (Stahl, Aluminium) sind Profil und Wandstärke entscheidend für die Dimensionsstabilität von Siebdruckrahmen. Es wird zwischen Quadrat-, Rechteck- und Spezialprofilen unterschieden. |
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| Rakel (die) |  | Mit der Rakel werden die Maschenöffnungen mit Farbe gefüllt und das Sieb auf das Druckgut hinuntergedrückt. Die Rakelkante, der Rakeldruck und der Rakelwinkel sowie Material und Härte haben einen wesentlichen Einfluss auf das Druckergebnis. |
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| Rakeldruck (der) |  | Mittels des Rakeldruckes wird die Druckform auf das Druckgut hinuntergedrückt. Der Rakeldruck sollte so gering wie möglich sein. |
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| Rakelseite |  | Die zur Rakel gerichtete Seite des Gewebes resp. der Schablone. |
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| Rakelwinkel |  | Winkel, in welchem die Druckrakel eingespannt wird. Der übliche Winkel beträgt 75°. |
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| Raster (der) |  | Es wird zwischen amplitudenmodulierter (AM) und frequenzmodulierter (FM) Rasterung unterschieden.
AM: Auflösung in eine konstante Anzahl pro Flächeneinheit grösserer oder kleinerer Punkte
FM: Die Grösse der Punkte ist möglichst klein aber konstant, hingegen variiert die Anzahl Punkte pro Flächeneinheit. |
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| Rasterdruck |  | Druck eines in Rasterpunkte umgewandelten Halbtonbildes, das aus einzelnen Rasterpunkten besetht. |
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| Rasterfeinheit (die) L/cm oder L/pi |  | Die Rasterfeinheit wird in Linien pro cm resp. pro Inch angegeben. Im Siebdruck sind - abhängig vom Gewebe - Raster zwischen 5 L/cm bis max. 48 L/cm druckbar. Richtlinie: der kleinste Punkt muss einen minimalen Durchmesser von zwei Fäden und einer Maschenöffnung haben. |
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| Sägezahnbildung (die) |  | Die Kanten von gedruckten Linien und Flächen sind unscharf, d. h. mit Zacken versehen. Haupt-Ursache: Schichtdicke zu klein und hohe RZ Werte |
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| Siebdicke |  | siehe Gewebedicke |
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| Siebdruck-Moiré (das) |  | Interferenz zwischen Gewebe und Raster-Filmen |
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| Siebdruckrahmen |  | Aluminium und Stahl sind die gebräuchlichsten Metalle, welche für die Herstellung von Siebdruck Rahmen verwendet werden. Aluminiumrahmen sind wesentlich leichter und besser zum Handhaben. Um die gleiche Festigkeit zu erreichen, muss der Profilquerschnitt entsprechend vergrössert werden. |
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| Sieböffnungsgrad |  | Summe aller Sieböffnungen an der gesamten Gewebefläche ao in %. Ein Gewebe mit ao = 30,5% hat eine offene, farbdurchlässige Fläche von 30,5% und eine geschlossene, farbundurchlässige Fläche von 69.5%. |
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| Spanngerät |  | Spanngeräte dienen zum Spannen des Siebdruckgewebes bevor dieses auf den Rahmen geklebt wird. Man unterscheidet zwischen:
- mechanischen Spannsystemen
- pneumatischen Spannsystemen |
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| Stufenbelichtung |  | Die Stufenbelichtung dient zur Ermittlung der optimalen Belichtungszeit. Diese ist abhängig von der Fotoschicht, dem Gewebe, der gesamten Schablonendicke, der Lichtquelle sowie von der Distanz der Lampe zur Schablone. |
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| Theoretisches Farbvolumen Vth |  | Berechneter Wert des Farbvolumens Vth (cm3/m2) aus Sieböffnungsgrad ao in % und Siebdicke D in mm:
Vth = (ao * D)/100 |
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| Unterstrahlung |  | Lichtstrahlen, die auf weisse Gewebefäden auftreffen, werden von diesen reflektiert und unterstrahlen die vom Filmpositiv abgedeckten Bildteile.
Licht wird auch in den Fäden weitergeleitet, was zu einer zusätzlichen Unterstrahlung entlang dem Fadenmaterial führt. Resultat: unscharfe Druckränder, Farbtonverschiebungen |
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| Zweikreis Spannsystem |  | Ein Zweikreis Spannsystem arbeitet pneumatisch und hat für die Spannklammern der parallelen Rahmenseiten zwei voneinander unabhängige Steuerkreise. Es wird für Siebdruckrahmen grösser 150 cm eingesetzt. |
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